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Geschichte und Organisation

1968 und 1969 gründeten sich die ersten kommunalen Volkshochschulen und der Landesverband Burgenländischer Volkshochschulen als Vereine. 1971 erfolgte die Gründung einer eigenen Volkshochschule für politische Bildung, die 1991 im Zuge einer Organisationsreform in den Landesverband übergeführt wurde. Im Burgenland bestehen 13 eigenständige örtliche Volkshochschulen: Frauenkirchen, Zurndorf, Gols, Neusiedl/See, Rust, Eisenstadt, Mattersburg, Oberpullendorf, Deutschkreutz, Oberwart, Pinkafeld, Güssing, Jennersdorf.
Weiters sind die Volkshochschulen der Burgenländischen Kroaten, der Burgenländischen Ungarn und die 1999 neu gegründete Volkshochschule der Burgenländischen Roma Mitglieder des Landesverbandes. Der Landesverband hat Regionalstellen in Oberwart, Halbturn und Jennersdorf.

Grund-
gedanken
und Ziele

Die Burgenländischen Volkshochschulen sind gemeinnützige und durch öffentliche Stellen geförderte Bildungseinrichtungen. Wir verstehen uns als eine der Demokratie verpflichtete, weltanschaulich an die Menschenrechte gebundene, von den politischen Parteien unabhängige Erwachsenenbildungseinrichtung. Zu unserem Selbstverständnis gehört es, keine antidemokratischen, rassistischen, antisemitischen, frauenfeindlichen und andere Menschengruppen diskriminierenden Inhalte und Verhaltensweisen in unseren Einrichtungen zuzulassen und solchen Tendenzen mit Bildungsveranstaltungen und anderen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen entgegenzutreten. Die Burgenländischen Volkshochschulen wenden sich mit ihrem Bildungsangebot an alle Bevölkerungsgruppen.

Anliegen
  • Ein umfassender Bildungsbegriff, der allgemeine, politische, kulturelle und berufliche Weiterbildung verbindet.

  • Schaffung eines breiten und kontinuierlichen Bildungsangebots in den ein zelnen Regionen des Burgenlandes.

  • Gesellschaftlich benachteiligten Gruppen eine Chance für kompensatorisches Lernen eröffnen.

  • Die Initiierung von Veranstaltungen zur Stärkung der kulturellen Vielfalt im Land.

  • Die Auseinandersetzung mit landes-, regions- und gemeindespezifischen Themen.

  • Bildungs- und Aufklärungsarbeit gegen gesellsc

  • haftliche Ausgrenzungstendenzen.

  • Förderung der Kreativität und des Problembewusstseins.

Inhalte

Die Burgenländischen Volkshochschulen bieten zahlreiche Bildungsangebote für persönliche, gesellschaftliche und berufliche Lernprozesse in verschiedenen Themenbereichen an. Das Bildungsangebot umfasst die Bereiche Sprachen, Gesundheit und Bewegung, Zweiter Bildungsweg (AHS- und B-Matura, Studienberechtigungsprüfung, Berufsreifeprüfung, Hauptschulabschluss), Gesellschaft und Politik, Kreativität und Kultur, Interkulturelle Bildung, Persönlichkeitsbildung und allgemeine berufliche Bildung.

Formen und
Arbeits-
methoden

Kurse sind die wichtigste Arbeitsform. Projekte in den Bereichen Politische und Interkulturelle Bildung ermöglichen, aktuelle Themen und Inhalte aufzugreifen und innovative Angebotsformen zu entwickeln und damit neue Zielgruppen zu erreichen.
EU-Ziel 1 Förderungen ermöglichen eine Ausweitung des Bildungs- und Beratungsangebots. Dadurch erfolgen eine Schwerpunktsetzung auf das Service der Bildungsberatung und die Schaffung zusätzlicher regionaler Bildungsangebote.

Kontakt-
adressen

Burgenländische
Volkshochschulen

 

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